Der FSR IMN berichtet über die Reise zum CERN

Die Reise begann am Montagmorgen um 04:30 Uhr an der Ostseite des Hauptbahnhofs auf den Busparkplatzen, dort trafen sich 96 Hochschulangehörige der HTWK. Der FSR IMN lud mit einer Rundmail zu einer, bis dahin, einmaligen Fahrt ein. Sehr viele haben bereits davon gehört oder haben Berichte gesehen, jedoch war bis dahin nur wenige Hochschulangehörige da - CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire).
Doch bevor es zu diesem Treffen am Montagmorgen kam, war es ein steiniger Weg.

Der größte Schreck im Vorfeld war die Absage des gebuchten Busunternehmens eine Woche vor Fahrtantritt, so musste noch schnell Ersatz organisiert werden, den wir im Busunternehmen ”Geißler Reisen“ gefunden haben, denn eine Absage der Fahrt kam für uns nicht in Frage und war für uns keine Alternative. Wir hatten auch bei der Unterstützung Schwierigkeiten, so haben wir von fast allen Fakultäten, dem Studentenrat und dem Studentenwerk eine Absage erhalten. Doch haben uns diese Widrichkeiten nicht aufgehalten und wir haben es geschafft, die Fahrt durchzufuhren. Nun aber wirklich zum Ablauf der Fahrt.
Bevor wir gegen 5 Uhr zu unserer fast 14 stündigen Fahrt aufgebrochen sind, welche dann am Montagabend in Genf bei unserem Hostel endete, wurden alle Teilnehmer mit einem Lunchbeutel, der für die Fahrt erstellt wurde, "überrascht".
Eine weitere Überraschung kam von unserem Hostel, welches uns allen ein Tagesticket für den OPNV schenkte. Da man ja nicht so häufig in Genf ist, haben fast Alle das Ticket genutzt, um Genf zu erkunden und schöne Schnappschüsse zu sammeln, z.B. vom Genfer See oder der schönen Altstadt. Am nächsten Morgen sind wir pünktlich 8:15 Uhr losgefahren um rechtzeitig am CERN einzutreffen, jedoch haben wir dabei den Berufsverkehr und die geschätzten 30 roten Ampel vergessen einzuplanen. Nach einer etwas verspäteten Ankunft gab es erst einmal eine kurze Präsentation, unter anderem über das "Standartmodell der Physik“ und die Anlage an sich. Anschließend konnte die Hälfte der Teilnehmer das Gelände frei erkunden, einschließlich der zwei Museen und einer Mensa, in der man, sofern man wollte, sich mit Mitarbeitern unterhalten konnte. Die andere Hälfte der Gruppen hatte in der Zwischenzeit eine Führung - am frühen Nachmittag tauschten dann die beiden Gruppen, so dass alle die Anlage gesehen haben. Die Museen und die Führung sind so erdacht, dass sie aufeinander aufbauen.
Die Anlagen, die besichtigt wurden, wie beispielsweise eine Test-Einrichtungen der Magneten und Röhren, waren spannend und informativ bis zuletzt. Das heißt aber lange nicht, dass man alles zu sehen bekommt, CERN ist riesig und lädt dabei ein, in eine größere neuere Welt einzudringen und dabei Teil der Forscher-Familie zu werden. 2Schickt also eure Bewerbung“, klingelt uns noch in den Ohren.
Die Besichtigung von sieben Stunden im CERN waren für manch einen zu wenig, wiederum für andere zu intensiv an Informationen. Klar geht bei einer Fahrt, dieser Größe nicht immer alles glatt, dabei kann man aber am Ende sagen: "Ich war beim CERN, einen Meilenstein in der Geschichte der Menschheit über Forscherdrang und Physikglaube." In Anbetracht der gigantischen Menge an Nationen, Ressourcen, Materialien, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Geldern ist es schwer zu glauben, dass selbst verfeindete Nationen gemeinsam im CERN forschen. Diese Philosophie kommt direkt vom CERN: "und es funktioniert"! Was wiedereinmal deutlich zeigt, die Menschheit ist zu großartigem fähig, wenn sie Willens ist. Um ein Mitglied von uns zitieren: "Was mich persönlich angeht, so ist der Funke übergesprungen oder sollte ich besser sagen das Quark-Gluonen Plasma schwabbelt."
Rückblickend war es für uns als Fachschaftsrat eine interessante Aufgabe eine solche Fahrt zu organisieren und sicherlich konnten wir daraus auch Erfahrungen gewinnen. Auch haben wir während der Zeit im CERN und der Rückfahrt mit vielen Teilnehmern sprechen können und der Tenor war positiv. Um mal ein paar Zitate von Teilnehmern zu nennen: "Scheiß drauf, wir sind im CERN!", "Es ist das erste Mal und da geht nie alles glatt.", "Wir waren als Erste mit dabei!".
Wir mochten uns nochmal bei den wenigen Unterstützern bedanken, ohne die die Fahrt nicht möglich gewesen wäre. Eine finanzielle Unterstützung erhielten wir durch StudiFit, ein besonderen Dank an Frau Dittrich für die schnelle, unbürokratische Zuwendung, den Förderverein der HTWK, ein besonderer Dank an Herrn Prof. Kudraß für seinen Zuspruch beim Förderverein und die Fakultät IMN, als einzige der sieben Fakultäten, letztere unterstützte uns auch organisatorisch, ein besonderen Dank an unseren Dekan Herrn Prof. Hering für die schnelle Hilfe am späten Abend. Auch hatten wir Hilfe von einem ehemaligen FSR-Mitglied, welches sich um die Anmeldung über den OPAL-Bereich, die E-Mailkorrespondenz mit den Teilnehmern kümmerte und die Logos für die Lunchbeutel und die Jacken erstellte, einen besonderen Dank an Arina Finke-Leps für die aufgewendete Zeit.

 

Text geschrieben von Steffen Leps.

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